Nikolaus Hellmayr . Architektur
ARGE Wettbewerbsorganisation
raum.kunst . graz

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Projekte und Texte von Nikolaus Hellmayr
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Texte
Croce & Klug, Ernst Kopper: Zentrum für medizinische Grundlagenforschung in Graz

In einer subtilen Umdeutung der topografischen Gegebenheiten formuliert das Zentrum für medizinische Grundlagenforschung (ZMF) des Grazer LKH-Universitätsklinikums an der östlichen Peripherie von Graz einen städtebaulichen Ankerpunkt am Rande des Krankenhausgeländes, das sich auf dem Plateau westseitig des Stiftingtales weitläufig ausbreitet. Das Projekt umfasst eine Bibliothek mit Lernzentrum sowie ein Laborgebäude. Es ist wesentlicher Bestandteil der Restrukturierung des Landeskrankenhauses und der Medizinischen Universität, die mit dem ZMF eine Lehr- und Forschungseinrichtung auf dem Niveau unserer Zeit erhalten. …
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Erich Prödl: Haus Zeitfogel in Rohr an der Raab
Welche Sprache kann neue Architektur in einem gewachsenen, ländlichen Kontext sprechen? Welche Maßstäbe sind zu beachten, welcher Aufwand erscheint angemessen, um ein bescheidenes Haus so zu erweitern, dass es der Ort, das bestehende Bauwerk selbst wie auch die Brieftasche der Bauherrn verkraften? Fragen, die Erich Prödl mit der Erweiterung des Hauses Zeitfogel in Rohr an der Raab beantwortet. …
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Splitterwerk: Orangerie im Grazer Burggarten
Vielleicht leben wir in einer Zeit, in der sich alles, was wir berühren, in Gold verwandeln muß. Der verführende Schimmer von Scheinarchitekturen taucht vieles in ununterscheidbares Dunkel. Der Umbau der Orangerie im Grazer Burggarten durch Splitterwerk kommt einem Grenzfall gleich, in dem sich Modisches mit Politischem, Spekulation mit Ironie mischt. Im Lichte des "goldenen Saals" wird nicht klar, welcher Strategie die Planer folgen. Sollen wir den Glanz des Goldes als kritisches Statement in einem von Hybris geprägten gesellschaftspolitischen Kontext verstehen? …
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Markus Pernthaler: Glockenturm auf der Seetaleralpe
Sonderbauten kleineren Maßstabs werden gerne auch zu besonderen planerischen Etüden genutzt. Eine kleine Bauaufgabe abseits der alltäglichen funktionellen Anforderungen kann so zur Improvisation und ohne großen Aufwand zur Auffrischung des eigenen Gestaltungsrepertoires dienen. Mit einer Fingerübung dieser Art, dem Glockenturm Seetaleralpe auf der Schmelz bei Judenburg, reüssierte Markus Pernthaler, der in jüngster Zeit eher mit großen und komplexen Projekten wie der Chirurgie West der Landeskrankenanstalten Salzburg oder dem Tower des Grazer Flughafens auf sich aufmerksam machte, beim diesjährigen Preis des Landes Steiermark für Architektur. Und in der Tat steht dieses kleine Bauwerk in seiner vielschichtigen Symbolik und der ungewöhnlichen konstruktiven Umsetzung der Entwurfsidee den Großprojekten an Komplexität kaum nach. …
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Gerhard Mitterberger: Präsentations- und Schulungsraum Schäfer in Graz
"Von A nach B in Bestzeit". Der Slogan, mit dem der Schäfer-Konzern für seine Produkte im Bereich der Lagertechnik und Logistik wirbt, passt auch auf den Umbau zweier Industriehallen in ein Kundenzentrum am neuen Standort in Graz. Mit minimalen, aber sehr präzisen Eingriffen in den Bestand transformierte Gerhard Mitterberger in nur zehn Wochen ein ausrangiertes "Industrierelikt" in einen multifunktionalen Präsentations- und Schulungsraum. …
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Gerhard Mitterberger: Stadion Matrei in Osttirol
Was die Euro 2008 an Schatten vorauswirft, reicht nicht bis Matrei. So bleiben vielleicht den Osttirolern ambivalente Gefühle erspart, die manchem hierzulande, schwankend zwischen trotziger Siegesgewissheit und kleinlicher Versagensangst, die sogenannte „Heim-EM“ unheimlich werden lassen. Es sei ihnen also vergönnt, in Gerhard Mitterbergers neuem Tauernstadion von Matrei, dessen Planungsgrundlage auf ein Wettbewerbsprojekt von 1991 zurückgeht, eine ruhige Kugel zu schieben. …
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Gerhard Mitterberger: Musikerheim Stallhofen
Gemeindeamt und Feuerwehr, Bauhof, Musikerheim und Musikschule - in diesem Konglomerat aus öffentlichen Gebäuden am Ortsrand der weststeirischen Gemeinde Stallhofen realisierte Gerhard Mitterberger ein Probenlokal für das Stallhofener Blasorchester. Es folgt in Form und Materialität der Idee eines Resonanzkörpers, des Bauwerks als Instrument. …
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Feyferlik / Fritzer: Haus T in Graz
Seit den späten 1990er Jahren experimentieren und arbeiten Wolfgang Feyferlik und Susanne Fritzer mit Folien als Bekleidung für Wand und Dach. Das Material kommt ihren durchdachten Raumkonzepten entgegen, die eine sensibel ausgewogene Reduktion in formaler wie materieller Hinsicht mit differenzierter Funktionalität zu einer lebendigen Raumsprache verbinden. Das Haus T. in Graz erscheint in dieser Hinsicht als ephemere, fragile Konstruktion, virtuos und mit leichter Geste am Rande der Stadt zwischen das Gehölz eines herrlichen Gartens gestellt. …
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Feyferlik / Fritzer: Ordination in Mattersburg
Mit feiner Schwingung interferieren die Bauten von Wolfgang Feyferlik und Susanne Fritzer mit der Umgebung. Sie zeigen Leichtigkeit, Transparenz und scheinen den Boden kaum zu berühren. So gehen sie mit dem Terrain eine je spezifische Art der schonenden Koexistenz ein, die in Konstruktion und Materialität der Baukörper gültige Form findet. …
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